Die Zahl der mit Bussystemen kompatiblen Geräte nimmt zu. Geräte wie Kühlschränke, Waschmaschinen, Trockner, Öfen, Multimedia-Geräte, Jalousien und Alarmsysteme können jetzt betrieben und überwacht werden, sogar mit Mobiltelefonen. Ein charakteristisches Merkmal von Bussystemen ist ihre Trennung von Stromversorgung und Steuerung. Typischerweise fungiert eine Zweidraht-Steuerleitung als Busleitung. Es gibt jedoch auch alternative Methoden zur Übertragung von Bussignalen, z. B. über einen freien Kern der Stromleitung, Funkwellen oder Infrarotsignale. Die DIN EN 50090, die sich auf "Elektrosystemtechnik für Wohnungen und Gebäude" konzentriert, bietet umfassende Details und Richtlinien hierzu und dient als Grundlage für die Gebäudeautomation.
Solche technologischen Fortschritte ebneten den Weg für das Konzept des "intelligenten Wohnens". Es bezieht sich auf Systeme, die die oben genannten Geräte nutzen, um einen Ausgleich zwischen Komfort, Energieeffizienz, Sicherheit und Anpassungsfähigkeit zu schaffen. In diesem Kontext ist es erwähnenswert, dass wir nicht auf öffentliche Kommunikationsnetzwerke verweisen, die in der Regel von öffentlichen Einrichtungen oder ihren beauftragten Unternehmen betrieben werden. Stattdessen dreht sich diese Diskussion um firmeninterne Kommunikationsnetzwerke, die einen nahtlosen Informationsfluss und die Verwaltung aller Systeme und ihrer jeweiligen Status ermöglichen. Es fällt unter das Dach des Facility Managements und geht darüber hinaus, wie in zukünftigen Abschnitten erläutert wird.