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Anlagenbeschreibung

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Anlagenbeschreibung

Sonnenschutzanlagen bestehen aus verschiedenen Komponenten wie Führungsschienen, Antrieben, Lamellen und Tüchern, um den Lichteinfall zu regulieren

Je nach Anforderungen können interne oder externe Sonnenschutzsysteme eingesetzt werden, um den gewünschten Schutz vor Licht und Hitze zu gewährleisten. Moderne Systeme verfügen oft über Sensoren, die Umgebungsbedingungen wie Helligkeit und Temperatur messen, um den Sonnenschutz automatisch anzupassen. Die Wartung und Reparatur von Sonnenschutzsystemen ist wichtig, um ihre Funktionalität, Langlebigkeit und Sicherheit aufrechtzuerhalten.

Anfertigung der notwendigen Berechnungen

Durch den Auftragnehmer müssen entsprechende Berechnungen durchgeführt werden. Die letztgültigen Berechnungen für das Vorhaben sind folgende:

  • Ermittlung der Maße für den Einbau in bzw. an den Baukörper

  • Windlasten einschl. statische Berechnungen an Stürzen, soweit erforderlich

  • Maße der herzustellenden Bauteile

  • Stromversorgung, Sicherheitseinrichtungen

  • Schallschutzmaßnahmen, geforderte Dämmung bezüglich Schallschutz

  • Ggf. Wärmeschutz, falls für den Auftrag relevant.

Beschreibung des Anlagenaufbaus

Es muss eine Beschreibung der Struktur des gesamten Systems sowie der einzelnen Baugruppen und Komponenten erstellt und präsentiert werden. Insbesondere die nachfolgenden Informationen müssen je nach ihrer Relevanz gemäß der technischen Lösung oder Gestaltung dokumentiert werden.

Dokumentation

Erläuterung

Rollabschluss

Vorrichtung, mit der eine Öffnung durch ein auf eine Weile aufrollbares, flächiges Bauteil abgeschlossen werden kann. (Rolltor, -gitter, -gitter) Sie bestehen aus Rollpanzer, Welle, Antrieb und Führung.

Rollladen

Dient als zusätzlicher Abschluss einer Öffnung, z.B. eines Fensters

Rollgitter

Rollpanzer besteht aus einem Gitter

Rolltor

Dient als einziger Öffnungsabschluss

Jalousie

Vorrichtung, mit der eine Öffnung durch einen aus Lamellen bestehenden Behang geschützt werden kann. Der Behang wird auf-oder zusammengerollt (Roll- oder Raffjalousie).

Außenrollo

Vorrichtung, mit der eine Öffnung durch ein aufrollbares Textilgewebe oder durch eine aufrollbare Kunststofffolie gegen Lichteinfall geschützt werden kann. Das Gewebe oder die Folie ist an der Außenseite und parallel zu der Wandfläche angeordnet, in der sich die Öffnung befindet.

Rollpanzer

der die Öffnung abschließende und schützende Teil eines Rollabschlusses. Er besteht aus gelenkig miteinander verbundenen stabförmigen Einzelbauteilen (Stäbe. Profile) oder Gitterteilen

Markise

Vorrichtung, mit der eine Öffnung oder eine Fläche durch einen aufrollbaren, faltbaren oder feststehenden Behang gegen Sonneneinstrahlung geschützt werden kann (RoIl-, Falt oder Festmarkisen)

Beispiel für die Dokumentation

Weitere für die Dokumentation infrage kommende Bauteile für Abschlüsse sind beispielsweise die:

  • der Behang

  • das Markisentuch.

Insbesondere zum Zwecke der Instandhaltung und des Bedienens ist es wichtig, die kon-struktiven Elemente so zu dokumentieren, dass der Betreiber hieraus die notwendigen Vor-gaben entnehmen kann.

Zu beschreiben und zu erläutern sind beispielsweise:

  • Art der Welle (Welle, kann selbst als Motor ausgebildet sein)

  • Antrieb, durch Hand oder durch Elektromotor betätigt. Zum Antrieb zählt erforderli-chenfalls auch ein Getriebe

  • Führung Führungsschiene, Führungsnut, Drahtführung

  • Ballen, auf der Welle aufgerollte Rollpanzer. Jalousie- oder Außenrollobehang oder das auf der Welle aufgerollte Markisentuch.

  • Jalousiepaket

  • Rollkasten, Rollkastendeckel

  • Rollraum

  • Rollladenstäbe (Einschiebestab, Kettenstab, Anfangsstab, Schlussstab)

  • Rolltorprofil

  • Lamellen

  • Wickler und Gurtzug.

Der entscheidende Faktor für die Herstellungskosten hängt davon ab, ob die Systeme im Rahmen eines Neubaus installiert oder in eine bestehende Struktur nachgerüstet werden sollen. Die nachträgliche Installation muss auch strukturelle Aspekte (Falls) berücksichtigen und ist möglicherweise eine anspruchsvolle Aufgabe. Aus diesem Grund werden Rollladen-Systeme häufig für Nachrüstungen bevorzugt, die an den Öffnungen befestigt werden.

Auf den ersten Blick mag dies eine bequeme Lösung erscheinen. Dennoch ist es aufgrund der Notwendigkeit regelmäßiger Wartungsarbeiten an Rollläden und ähnlichen Systemen wichtig, zu überlegen, wie diese Wartung an der externen Fassade durchgeführt werden kann. Während Rollladenmotoren weitgehend als wartungsarm gelten, trifft das nicht auf andere Komponenten zu. Wenn die Wartung nicht durch ein geöffnetes Fenster unter Verwendung von persönlicher Schutzausrüstung durchgeführt werden kann, ist eine Hebebühne oder sogar ein Gerüst erforderlich. Dies erhöht die Betriebskosten erheblich.

Hierzu zählen beispielsweise folgende Angaben:

  • vollständige Beschreibung jeder Anlagencharakteristik,

  • des Einbauortes

  • Es sind die zugesicherten Eigenschaften und Leistungen aufzuführen.

Die Bauart betreffend, sind spezielle Angaben der Bauelemente gemeint wie zum Beispiel:

  • Rollläden und Rolltore aus Kunststoff (PVC-U; lichtdicht)

  • Rollläden und Rolltore aus Metall

Fixlamellen Bild: Rollladen Jalousien Markisen München -Karlsfeld -Olching -MD Sonnenschutztechnik GmbH

  • Rollläden aus Holz

  • Rollläden mit besonderen Anforderungen an den Einbruchsschutz

  • Jalousien (Führungs-, Antriebsteile sowie Führungswinkel beitrat Führungen dauer-haft Korrosion geschützt). Lamellen stufenlos 90° drehbar. Lamellen im geschlosse-nen Zustand einander überdeckend.

  • Raffjalousien

  • Rolljalousien

  • Außenrollos (Betätigung über geschlossenes Kurbelgetriebe mit Gelenksplatte und Gelenkskurbel)

  • Markisen (Bei handbetriebenen Rollmarkisen muss die Kurbelstange abnehmbar sein)

  • Verdunkelung (muss im geschlossenen Zustand völlig lichtundurchlässig sein)

  • Fensterläden, klassisch; aus Holz, mit und ohne Licht-/Luftspalte, Lage, Beschläge, 1- oder mehrere Flügel, faltbar, Befestigungen innen und außen, Farbgestaltung

  • Rollläden mit besonderen Anforderungen an den Wärmeschutz

  • Ein wichtiger Punkt bei Rollläden ist der Wärmeschutz. Um diesen zu gewährleisten gibt es unterschiedliche Möglichkeiten der Dichtungen an Rollos. Die Skizzen zeigen zwei Beispiele hierfür.

Funktionsbeschreibungen

Dichtungen an Rollos

Die erforderliche Mindestdokumentation bei der Übergabe des Sonnenschutzsystems an den Kunden umfasst auch Funktionsbeschreibungen. Dies beinhaltet die Bereitstellung einer funktionalen Beschreibung der einzelnen Komponenten und wie sie mit anderen Systemelementen interagieren, falls zutreffend. Darüber hinaus muss die Beschreibung explizit die funktionale Integration mit dem Gebäudemanagementsystem detailliert darstellen, wenn das System daran angeschlossen ist.

Alle Funktionen des Systems müssen klar und ausführlich beschrieben werden, auf eine Art und Weise, die es auch Personen ohne Fachkenntnisse ermöglicht, das System korrekt zu bedienen und Wartungsarbeiten zu organisieren.

Mehr als nur Schatten

Markise (Bild: Rollladen Jalousien Markisen München -Karlsfeld -Olching -MD Sonnen-schutztechnik GmbH

Sonnenschutz ist nur eine Seite der Medaille. Rolläden, Raffrollos, Jalousien und Lamellenvorhänge können mittlerweile viel mehr als nur vor der Sonne schützen. Heutzutage sind moderne Vorhänge sowohl für den Innen- als auch den Außenbereich verfügbar. Die Lamellen können je nach Bedarf und Lichteinfall angepasst werden. Lamellenvorhänge bieten Privatsphäre oder sogar Verdunkelung für größere Bereiche und können platzsparend zusammengeklappt werden, wenn sie nicht verwendet werden. Markisen dienen als schnelle Outdoor-Schirme, spenden Schatten und rollen sich bei zu windigen Bedingungen schnell wieder ein. Insektenschutzgitter halten Mücken, Spinnen und andere Schädlinge fern.

Beschreibung Regelung, Steuerung und Antrieb

So sind auch die Art und Funktionen des Antriebs zu beschreiben. Dabei ist zu differenzieren zwischen den verschiedenen Ausführungen.

Handbetätigte Antriebe

Ausführung mit Gurtzug und Wickler. Bei Unterbrechung der Betätigung muss der Rollpanzer in jeder Höhe verharren.

Elektrische Antriebe

Selbstständige Abschaltung in den Endstellungen, Nachlauf höchstens 50 mm, bei Vorhandensein einer Schlupftür besondere Vorrichtung zur Betätigung des Rollgitters.

Aus dem Datenblatt der Sonnenschutzanlage sollen die folgenden Kennwerte hervorgehen:

  • Nennstrom

  • Anlaufstrom

  • Nennspannung

  • Leistung

  • Garantiewerte

  • Installationsdaten

  • Betriebsdaten

  • Ausführung Ausführung als lichtdichte Verdunkelungsanlage, oder als Abdunkelungs- oder Blendschutzanlage Lichttechnische Werte, z. B. Lichttransmissionsgrad

  • und schließlich die Ersatzteilliste.