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Putzarbeiten, Wärmedämmsysteme

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Anforderungen

Putzarbeiten und Wärmedämmsysteme sind entscheidend für die Energieeffizienz und den Komfort von gewerblichen Gebäuden, indem sie den Wärmeverlust reduzieren

Die Auswahl eines geeigneten Putz- und Wärmedämmungssystems hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise dem Gebäudetyp, seiner Verwendung und den örtlichen Wetterbedingungen. Professionell aufgetragene Putz- und Dämmsysteme gewährleisten eine gleichmäßige Wärmedämmung und eine langlebige Gebäudehülle. Die regelmäßige Wartung dieser Systeme ist entscheidend, um die Energieeffizienz zu erhalten und die Integrität des Gebäudes zu bewahren.

Historisches

Fassaden repräsentieren das äußere Erscheinungsbild eines Gebäudes. Viele Gebäude wählen eine verputzte Fassade als ihre äußere Schicht. Sie ist nicht so teuer wie Klinker, schützt das Gebäude aber effektiv vor Umwelteinflüssen. Darüber hinaus kann eine Klinkerziegelfassade so gestaltet werden, dass sie optisch ansprechend aussieht.

Um dies zu erreichen, sind

  • eine sorgfältige Planung,

  • die richtige Auswahl der Baustoffe

  • und letztlich die qualitätsgerechte handwerkliche Ausführung

notwendig. Bereits im 17. und 18. Jahrhundert begann der Begriff "Putz" seine heutige Bedeutung zu erhalten: Mörtel an Wände auftragen. Hierbei unterscheiden wir zwischen "Putzmörtel" und dem "Mörtel", der zum Bau von Wänden verwendet wird.

Nicht nur die Außenflächen von Gebäuden, sondern auch die Innenräume werden häufig verputzt, was einen erheblichen Beitrag zum Wohlbefinden in den Räumen leistet. Dieses Wohlgefühl betrifft nicht nur das Visuelle, sondern auch das Raumklima. Manche mögen zwar die rohe Ästhetik einer unverkleideten Betonwand, das ist jedoch subjektiv. Da die durchschnittliche Lebensdauer eines Gebäudes bei etwa 50 Jahren liegt, wird erwartet, dass der Putz genauso lange hält. Seine Langlebigkeit ist entscheidend, um den Wert eines Gebäudes zu erhalten.

In der heutigen Zeit wird der Begriff Langlebigkeit ergänzt durch solche Kategorien, wie

  • sicheres Wohnen,

  • gesundheitsverträgliches Wohnen und

  • verantwortungsbewusstes Bauen im Einklang mit Umwelt und Natur.

Putzaufbau (Quelle: Bauhandwerk)

Der Putzgrund

Putzgrund und zugehörige Flächen

Die Tabelle zeigt einige Beispiele für Putzgrund, bezogen auf die zu putzenden Flächen.

Der jeweilige Putzgrund bedarf einer gewissen Vorbereitung, die sich wie folgt gliedert:

  • Vorbehandlung des Putzgrundes

  • Unterschiedliche Putzgründe

  • Aufbringen des Mörtels.

Der Untergrund spielt eine entscheidende Rolle für die Leistung und Langlebigkeit des Putzes. Dies gilt insbesondere in Bezug auf die strukturelle Beschaffenheit der Basis und ihren aktuellen Zustand, insbesondere hinsichtlich Sauberkeit und Haftung.

Checkliste für Putzarbeiten

Die folgende Checkliste für Reinigungsarbeiten soll dabei helfen. Sie sollte an die spezifischen Bedingungen des Projekts angepasst werden.

Um sich eine gute Übersicht zu verschaffen, sollte man sich um eine sinnvolle Gliederung bemühen.

Hier wurde die folgende Gliederung gewählt:

  • Einteilung nach den Putzmaterialien

  • nach der Oberflächengestaltung

  • Außen- oder Innenputz

  • Außen- oder Innenputz

  • nach dem Aufbau

  • nach der Verarbeitung.